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Symbiotisches Design

 

Symbiotisches Design beschreibt eine Gestaltungsphilosophie, bei dem Objekte und räumliche Elemente nicht isoliert gedacht werden, sondern in funktionaler Beziehung zueinander stehen.

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Einzelne Komponenten sind so konzipiert, dass sie sich wechselseitig ergänzen oder erst im Zusammenspiel ihre volle Funktion entfalten.

So können Add-ons wie z.B. der STECKRETÄR bestehende Möbel erweitern, Funktionen verändern oder neue Nutzungsmöglichkeiten erschließen, ohne das Grundelement zu ersetzen.

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Das Prinzip lässt sich sowohl auf Produkte als auch auf räumliche Konzepte übertragen. In der Gestaltung von Bibliotheken, Ferienimmobilien oder Tiny-Living-Situationen entstehen so flexible, modulare Systeme, in denen Elemente kombinierbar sind und auf unterschiedliche Nutzungsszenarien reagieren.

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Im Ergebnis entstehen Strukturen, die auf Erweiterbarkeit, Austauschbarkeit und funktionaler Vernetzung basieren – statt auf statischen, abgeschlossenen Lösungen.

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Michael Hilgers

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